Buchempfehlungen
12.04.2019 15:43

Bodyfood | von Anne Kissner

Sich gesund ernähren heißt aufwändig kochen und viel Geld ausgeben zu müssen? Nein – sagt die Fitnessbloggerin Anne Kissner und bringt ein Kochbuch ganz nach unserem Geschmack auf den Markt. Sie macht Schluss mit den ganzen Vorurteilen über gesunde Ernährung und verbannt künstliche Nahrungsergänzungsmittel aus unserer Küche. Denn um fit, schlank und vor allem gesund zu leben braucht es keinen Schnickschnack.

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Ich persönlich verfolge Anne Kissner nun schon – puh, gute Frage! – ich denke, seitdem sie 2014 mit dem Bloggen angefangen hatte. Das heißt, eigentlich schon immer ;) Ihre sympathische Art, ihre Natürlichkeit und natürlich ihren Content fand ich schon immer ganz toll. Ihr Fitness YouTube Kanal Bodykiss läuft mit fast einer halben Million Abonnenten bombastisch. Außerdem kann man ihren Rezepten auf ihrem zweiten Kanal Bodyfood, sowie ihren juristischen Ratschlägen auf Bodylaw (ja, sie ist auch noch Anwältin) folgen. Das alles stemmt sie zusammen mit ihrem Mann Daniel, der selbst ebenfalls einen eigenen Channel namens Body Kraft führt. Alles in allem bilden die beiden also ein sehr kompetentes Duo, mit mittlerweile sehr viel Erfahrung rund um die Themen Ernährung, Fitness und Gesundheit.

 

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Aber kommen wir zurück zum eigentlichen Thema: Ihr Kochbuch Bodyfood. Auf 144 Seiten finden sich die verschiedensten, vegetarischen und veganen Rezepte. Generell ist das Buch in folgende Kategorien aufgeteilt: Muntermacher, Schnelle Sattmacher, Krafttrunk, Gaumenschmaus, Grünzeug, Backstube, Flüssiges Gold und Leckereien. Allesamt sind das 50 Rezepte, die jeweils mit Kalorienangaben und Illustrationen von Anne daherkommen. Ganz am Ende ist noch viel Platz für eigene Rezeptnotizen. Eine wirklich gute Idee!

Anne selbst schwört auf Bowls zum Frühstück und genau das findet man auch in ihrem Kochbuch. Natürlich neben anderen, süßen Leckereien, wie beispielsweise Bananenfritten. Was in der fleischlosen Küche auch auf keinen Fall fehlen darf sind Fleischersatzprodukte. Tofu und Seitan sind in den Rezepten vertreten, was bei einigen Lesern unter anderem kritisiert wurde, da es nicht in jedem Supermarkt vorhanden ist oder den Geschmack der Leser nicht trifft. Dazu muss ich sagen, dass das Kochbuch Annes Art sich zu ernähren widerspiegelt und sie eben mit solchen Produkten kocht. Wer das nicht so mag, kann die Produkte ersetzen (wenn man Fleischesser ist, beispielsweise mit Hähnchen oder Pute). Ansonsten würde ich es im Notfall ganz weglassen. Oder aber: Probieren geht über Studieren und vielleicht findest Du ja sogar doch noch Gefallen daran!

Fazit: Mir persönlich sagen die Rezepte auf jeden Fall sehr zu. Da ich schon ein Wenig auf fleischlose Kost und vegane Alternativen (Milchprodukte, unter anderem auch wegen Hautproblemen) umgestiegen bin, ist es für mich keine zu große Umstellung und ich weiß auch oft schon, wo ich die „selteneren“ Produkte finden kann. Falls Du damit eher nicht so vertraut bist, ist Bodyfood eine klasse Gelegenheit für Dich, vielleicht damit anzufangen. Auf jeden Fall gibt es meiner Meinung nach für jeden passende Rezepte in Annes Sammlung. Ich kann das Buch wärmstens empfehlen.

 

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