Buchempfehlungen
30.03.2019 10:00

Das musst Du unbedingt lesen! Unsere Buchempfehlung für die erste Aprilwoche

 

Hallo Ihr Lieben!

Heute melde ich mich mit einem meiner Lieblingsthemen zurück. Es soll um Bücher gehen! Der Winter war wieder einmal lang und so konnte ich den ein oder anderen Schmöker verschlingen. Doch damit soll auch jetzt im Frühling nicht Schluss sein - denn was gibt es schöneres, als die Zeit mit einem guten Buch in der Natur zu verbringen?

   

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Das erste Buch, welches ich Euch empfehlen möchte, ist Das Café am Rande der Welt von John Strelecky. Der Untertitel lautet "Eine Erzählung über den Sinn des Lebens". Ich weiß ja nicht wie es Euch geht, aber je älter ich werde, desto mehr frage ich mich hier und da, warum wir hier sind, wo wir hin wollen und was überhaupt der Sinn des Ganzen ist? Dieses kleine Büchlein soll eine Reise zum eigenen Selbst sein und den Leser kurzweilig in eine andere Welt entführen, sowie zum Nachdenken über eigene Lebensfragen anregen.

 

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Strelecky lässt in seinem Roman den Protagonisten genau diesen Fragen folgend eine kleine Reise zu sich selbst unternehmen. In einem kleinen Café sieht dieser nämlich neben dem Menü des Tages auf der Rückseite der Speisekarte drei Fragen: "Warum bist Du hier? Hast Du Angst vor dem Tod? Führst Du ein erfülltes Leben? Mit Hilfe des Kochs, der Bedienung und eines Gastes bricht er nach Hawaii auf, um seine Antworten zu finden.

Das Café ist dabei ein Ort, an dem Herumirrende "stranden". Dieser Ort zieht Sinnsuchende geradezu an, und so wird auch der Leser vom Buch irgendwie angezogen, ja, geradezu hineingezogen. Strelecky schafft es, den Leser die Geschichte der Protagonisten nicht nur mitzuerleben, sondern selbst einzutauchen und die Erfahrungen am eigenen Leib spüren zu können. Alles was der Protagonist sich fragt, wird auch der Leser sich fragen, zumindest ging es mir so und auch anderen Lesern, deren Rezensionen ich gelesen hatte.

Dabei schreibt der Autor in einem sehr entspannenden, meditativen Ton, der es dem Leser ermöglicht, genau so in diese gedankliche Reise zum Selbst mit einzutauchen und dabei die ein oder andere Erleuchtung zu erleben. Das Buch ist also genau das Richtige für eine kleine "Me-Time" in der Natur.

Eigentlich würde ich an dieser Stelle gerne noch so viel mehr schreiben! Jedoch ist es schwierig bei dieser knappen Buchlänge und auch bei diesem eher abstrakteren Thema nicht zu spoilern. Das Buch lebt auch gerade von den Überraschungsmomenten und es wäre falsch hier schon zu viel zu verraten. Deshalb kann ich nur sagen, lasst Euch entführen und seid ein Bisschen offen für Neues.

Fazit: Man kann auf 128 Seiten keinen umfassenden, psychologischen Ratgeber erwarten, der einen ohne offene Fragen zurücklässt. Dafür ist das Buch aber auch gar nicht gedacht. Wer kurzweilige Geschichten, die zum Nachdenken anregen, mag, der ist hier sehr gut aufgehoben!

 

 

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