Buchempfehlungen
26.10.2019 13:11

Wiedersehen im Café am Rande der Welt

„Einst war der Erzähler John ein gestresster Manager, heute führt er ein ausgeglichenes und glückliches Leben. Während einer Radtour auf Hawaii erinnert sich John an den Tag vor zehn Jahren, der sein Leben radikal verändert hat. Damals war er zufällig auf das Café am Rande der Welt gestoßen. Und obwohl er sich nun an einem völlig anderen Ort befindet, Tausende Kilometer entfernt, sieht er es plötzlich wieder. In dem Café begegnet er der attraktiven Jessica, die unglücklich mit ihrem Leben ist. Eingebunden in ein stressiges Arbeitsleben tut sie das, was andere von ihr erwarten, hat dabei aber ihre eigenen Ziele und Wünsche aus den Augen verloren. John wird zu ihrem Mentor und hilft ihr, sich auf den Sinn ihres Lebens zu besinnen.“

[In der Blog-Übersicht wird hier ein Weiterlesen-Link angezeigt]

Wie der Klappentext schon verrät, geht es auch im zweiten Teil von John Strelecky‘s kurzweiligem Lebensratgeber um den sympathischen Protagonisten John, den wir bereits aus dem vorangegangenen Buch kennen. Einst war dieser ein unausgeglichener Mensch, auf der Suche nach dem Sinn seines Lebens. Auf seinem Weg fand der das Café, welches sein Leben veränderte. Nun hilft er im nachfolgenden Band, dank seiner Erfahrungen, anderen Menschen dabei, den Sinn ihres Lebens zu finden.

Um der Erzählung zu folgen, muss man den ersten Teil nicht zwingend gelesen haben. Jedoch ist dies sehr hilfreich, da man bereits mit der Thematik und den Charakteren vertraut ist. Strelecky schreibt auf gewohnt poetische und fantasievolle Weise und verzaubert den Leser erneut mit seinen Allegorien. Dabei greift er auch Thematiken aus dem ersten Teil auf, jedoch kann man sagen, dass diese sich innerhalb der Person des John mit seinen gewonnenen Erkenntnissen weiterentwickelt haben.

Jessica, ein neuer Gast im Café, braucht dringend Unterstützung und einen guten Rat für ihre Lebensgestaltung. John kann ihr mit seinen Erkenntnissen weiterhelfen und Strelecky ermöglicht mit seinen Parabeln der Protagonisten dem Leser erneut Parallelen zum eigenen Leben zu schlagen und diese praktisch anwenden zu können.